Verantwortungsvolles Spielen

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Verantwortungsvolles Spielen –Bevor es zu spät ist

Gespielt haben die Menschen schon immer. Bereits in der Antike gab es Sportspiele genauso wie Glücksspiele. Man spielte mit Würfeln oder Spielsteinen, und es dauerte nicht lange, bis auch Kartenspiele etabliert wurden. Und so wie sich die Menschheit weiterentwickelt hat, haben sich auch die Arten von Spielen und ihre Verbreitung entwickelt. Das Internet letztendlich ist der Ort, an dem sich jeder mit jedem treffen kann, um Computerspiele zu spielen oder auch ins Online-Casino zu gehen. Allerdings gibt es nicht nur Spiele seit langer Zeit, sondern auch die damit verbundenen Probleme, z. B. die Spielsucht.

Menschen, die der Spielsucht erlagen, gab es schon immer und wird es immer geben. Dies wurde in der Kunst verarbeitet, in den Medien besprochen, von Ärzten und Psychologen untersucht. Aber ebenso wie bei anderen Süchten gibt es kein Allheilmittel, wichtig ist eher, die ersten Anzeichen zu erkennen und Hilfe zu suchen, bevor es zu spät ist.

Die unglaublichen Möglichkeiten, die das Internet bietet, sind leider auch mit zahlreichen Gefahren verbunden, zumal jeder heute nicht nur über einen PC bzw. ein Laptop verfügt, sondern auch ein Smartphone mit sich herumträgt, mit dem man jederzeit unterwegs online sein kann. Die virtuellen Spielsalons sind rund um die Uhr geöffnet, und die zahlreichen Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten, die angeboten werden, erleichtern das Spielen um Geld ebenfalls. Und in unserer Gesellschaft, in der es mehr und mehr Singles gibt, warnt vielleicht kein Partner oder Elternteil mehr, wenn ein Familienmitglied die ersten Anzeichen einer Sucht erkennen lässt. Natürlich wird nicht jeder, der das digitale Spielangebot nutzt, spielsüchtig, doch ein bestimmter Prozentsatz der Spielenden neigt zu dieser Erkrankung.

Aber warum haben manche Menschen ein höheres Suchtpotenzial als andere? Ist das vielleicht erblich bedingt, oder spielen soziale Fragen eine Rolle? Wissenschaftler ordnen das zwanghafte oder pathologische Spielen dem Begriff „Verlust der Impulskontrolle“ zu. Aber was heißt das? Das bedeutet, dass Menschen, die spielsüchtig sind, immer wieder dem Impuls zu spielen und Geld einzusetzen nachgeben. Die Ursachen für diese mangelnde Impulskontrolle können sowohl genetisch als auch sozial bedingt sein. Oft wird angeführt, dass Spielsüchtige ursprünglich ein geringes Selbstwertgefühl hatten bzw. unter Ängsten und Depressionen litten, die beim Spielen verschwanden.

Natürlich darf nicht vergessen werden, dass gelegentliche Gewinne auch Glücksgefühle auslösen. Wer in einem schwierigen sozialen Umfeld lebt, hat plötzlich Erfolge, die vielleicht im Alltagsleben fehlen.

Ursachen von Spielsucht

Sucht ist ein sehr allgemeiner Begriff, der auch auf die verschiedensten Bereiche angewendet werden kann. Es gibt Formen von Sucht, z. B. die Drogen- oder Alkoholsucht, die mit körperlichen Schäden verbunden sind, es gibt die Computerspielsucht, die nicht mit der Glücksspielsucht verwechselt werden darf (obwohl die Übergänge fließend sein können), es gibt Menschen, die nach Anerkennung oder Zuwendung „süchtig“ sind, es gibt Workaholics, die ohne Arbeit nicht leben können. Jede dieser genannten Suchtformen ist anders, aber alle haben einen gemeinsamen Nenner, die Sehnsucht nach etwas, die sich nicht stillen lässt, sondern eine immer größere Sehnsucht danach hervorruft. Nach einem kurzen Moment der Befriedigung ist sie wieder da, die Sucht, und der Abhängige tut alles, um wieder das Gefühl der Befriedigung zu erlangen.

Anfangs sind viele Betroffene noch in der Lage, ihre Abhängigkeit zu verbergen, da sich die Zufriedenheit relativ schnell einstellt. Aber je stärker die Sucht wird, desto höher ist das Level, das erreicht werden muss, um wieder eine gewisse Befriedigung zu spüren. Beim Alkoholiker steigen Menge und Promille, der Drogenabhängige beginnt mit Marihuana und endet bei Heroin. Und der Spielsüchtige spielt anfangs eine Stunde, später zwei, dann acht und letztendlich löst er sich von seinem PC nur noch, um die nötigsten Grundbedürfnisse wie Essen oder Schlafen zu erfüllen. Schauen wir uns die Spielsucht doch etwas genauer an.

Die drei Phasen der Spielsucht

Wie gesagt, wird ein Spieler nicht über Nacht süchtig. Prinzipiell lässt sich die Spielsucht in drei Phasen einteilen, deren Übergänge jedoch fließend sein können. Nicht bei jedem Spieler lassen sich die 3 Phasen auch genau abbilden. Es ist auch nicht möglich zu sagen, wie lange eine Phase dauert, bis die nächste Phase eintritt. Aber im Allgemeinen durchläuft ein Spielsüchtiger die folgenden Stufen:

Gewinnphase

Zur Gewinnphase gehören laut Fachliteratur:
  • Gelegentliches Spielen
  • Positive Gefühle vorm und beim Spielen
  • Optimismus und Entwicklung von Wunschgedanken
  • Setzen immer höherer Beträge
  • Realitätsverlust
Das ist die Phase, in der der Spieler noch tatsächlich Gewinne einfährt, da er nicht ständig spielt und die Einsätze auch noch gering bzw. überlegt sind.

Verlustphase

Die Verlustphase ist durch folgende Merkmale gekennzeichnet:
  • Prahlerei mit Gewinnen bzw. Bagatellisierung der Verlust
  • Häufiges Denken an das Spiel
  • Häufiges Spielen allein
  • Zunehmende Illusionen bezüglich Gewinnen und Verlusten
Die Verlustphase ist dadurch gekennzeichnet, dass der Spieler seine Geldverluste bagatellisiert bzw. mit Gewinnen prahlt. Oft behauptet er auch, dass Verluste durch spätere Gewinne ausgeglichen würden. Häufig beginnt der Spieler in dieser Phase, sich zu isolieren und so kommt es zu Zerwürfnissen in Familie bzw. Partnerschaften.

Verzweiflungsphase

Die dritte und letzte Phase hat u. a. folgende Merkmale:
  • Geldbeschaffung auf illegale/unlautere Weise
  • Unpünktlichkeit bei der Rückzahlung der Schulen
  • Reizbarkeit, Irritationen, Ruhelosigkeit, Schlafstörungen
  • Entfremdung von Familie und Freundeskreis
  • Verlust der gesellschaftlichen Stellung
  • Ausschließliche Verwendung von Zeit und Geld für das Spiel
  • Wiederholtes, tagelanges Spielen
  • Schlechtes Gewissen und Panik
  • Hoffnungslosigkeit, Suizid-Gedanken bzw. -Versuch

In der letzten Phase der Spielsucht ist eine Kombination aus körperlichen und seelischen Störungen zu erkennen. Der Spieler meidet den Kontakt zu anderen Menschen und hasst andere Gewinner. Durch das stunden- und tagelange Spielen leidet er an Schlafmangel, der wiederum zu Reizbarkeit führt. Er ist so abhängig vom Spiel, dass er um jeden Preis Finanzmittel besorgt und den Verlust von Familie und Freunden bzw. sogar der persönlichen Freiheit bewusst in Kauf nimmt.

Sonderfall Computerspiel vs. Onlinespiel

Ein weiterer interessanter Punkt, der mit dem Thema Spielsucht verbunden ist, ist die Unterscheidung zwischen Computer-Spielsucht und Gewinn-Spielsucht. Experten sind der Meinung, dass es einen Unterschied zwischen den beiden Suchterkrankungen gibt, obwohl bei beiden Formen die mangelnde Impulskontrolle eine Rolle spielt. Bei Computerspielen tritt ein Suchtverhalten vor allem bei Spielen auf, bei denen mehrere Spieler online mit- oder gegeneinander spielen. Aktuelle Beispiele sind hier Fortnite und PUBG, die dazu führen, dass Spieler ihr Lebensumfeld und sich selbst vernachlässigen. Ausbildungen werden abgebrochen, die Familie wird nicht mehr versorgt usw. Der Unterschied zur Glücksspielsucht liegt darin, dass kein Gewinn im Sinne von Geldgewinn aussteht. So sind finanzielle Schwierigkeiten höchstens darauf zurückzuführen, dass ein von einem Computerspiel abhängiger Spieler seinen Arbeitsplatz gefährdet.

Wie erkenne ich, dass ich an Spielsucht leide?

Wir haben die typischen Stufen einer Spielsucht bereits beschrieben, und daraus lässt sich ableiten, wie man sich selbst und sein individuelles Spielverhalten prüfen kann. Sicherlich macht das Spielen Spaß, und wenn man gerade Zeit hat, kann man auch mal ein paar Stunden spielen, ohne gleich spielsüchtig zu werden. Manchmal verliert man dabei auch den einen oder anderen Euro, aber auch das ist an sich kein Problem, wenn alle anderen erforderlichen Zahlungen abgesichert sind. Nicht jeder, der ein Glas Rotwein am Abend trinkt, ist ein Alkoholiker – und nicht jeder, der im Online-Casino 10 oder 50 Euro verliert, ist spielsüchtig.

Wenn Sie testen möchten, ob Sie zu pathologischem Spielen neigen, können Sie sich einige Fragen stellen, oder einen Selbsttest durchführen, der im Internet angeboten wird (https://www.spielsucht-therapie.de/spielsucht-selbsttest/). Fangen Sie am besten mit folgenden Fragen an:

  • Setzen Sie mehr und mehr Geld ein, damit Sie ein positives Gefühl beim Spielen erleben?
  • Denken Sie ständig ans Spielen?
  • Fällt es Ihnen schwer, auf das Spielen zu verzichten, und verschieben Sie Treffen mit Freunden, weil Sie spielen wollen?
  • Sind Sie gegenüber anderen Menschen ehrlich hinsichtlich Ihres Spielumfangs und der damit verbundenen Ausgaben?
  • Hatten Sie durch das Spielen bereits negative Erlebnisse wie Familienstreits oder Stress am Arbeitsplatz?
  • Haben Sie durch bereits ernste finanzielle Probleme durch das Spielen und haben Sie Geld bei Familie und Freunden geliehen?
  • Sind Sie gereizt, wenn Sie länger nicht spielen können?
  • Vernachlässigen Sie andere Hobbys für das Spiel?

Natürlich können wir noch zahlreiche weitere Fragen stellen, die Anzeichen dafür sind, dass Sie kein normales Spielverhalten zeigen. Aber jeder Mensch ist anders, und natürlich verläuft nicht jede Spielsucht gleich. Aber spätestens, wenn es Ihnen schwerfällt, zwischen Spiel und Familie bzw. Freunden zu entscheiden, sollten die Alarmglocken klingen.

Tipps zum Vermeiden von Spielsucht

  • Darauf muss man achten
    Bei jeder Form des Spiels, sei es Online-Glücksspiel oder Computerspiel, gilt: Kontrolle behalten. Aber was bedeutet das? Der Spieler beherrscht das Spiel, nicht das Spiel beherrscht den Spieler. Wenn man also das Gefühl hat, magisch vom Computer angezogen zu werden, sollte man sich bewusst eine andere Beschäftigung suchen. Auch Gedanken wie: „Ach, nur eine Runde“ oder „Nur fünf Minuten“ sind Zeichen dafür, dass man besser mit dem Hund spazieren geht oder ein anderes Hobby pflegt, das nicht mit dem Computer verbunden ist. Beim Online-Glücksspiel ist es auch essenziell, dass man sein Konto im Blick behält. Diese Möglichkeit räumen Online-Anbieter von Glücksspielen ein, sodass jeder Spieler mit nur wenigen Schritten informiert ist.

    Wichtig ist auch, auf Familie und Freunde zu hören. Wenn das Umfeld Veränderungen bemerkt, die auf eine beginnende Spielsucht zurückzuführen sind, kann man schnell Schritte einleiten, bevor es zu spät ist.
  • Auszeiten sind wichtig
    Ein wichtiger Schritt, wenn sich anscheinend eine Spielsucht anbahnt, ist eine Auszeit. Wenn man als Spieler selbst das Gefühl hat, vom Spiel beherrscht zu werden, sollte man die Kraft aufbringen, Nein zu sagen. Ist das bereits nicht mehr möglich, dann sind Freunde und Familie eine gute Alternative, deren Hilfe man unbedingt annehmen sollte. Auch Online-Casinos bieten für Auszeiten technische Möglichkeiten an. So kann man das Spielerkonto für einen bestimmten Zeitraum sperren, sei es für eine Woche oder einen Monat.

    Sollte das nicht ausreichen, muss man über eine Kontoschließung nachdenken. Auch dabei helfen Online-Casinos. Wenn man als Spieler diese Option wählt, wird das Spielerkonto aufgelöst, und man kann sich nicht mehr anmelden oder registrieren. Sicherlich sollte das erst der letzte Schritt sein, aber er ist sinnvoll, um einen völligen Verfall des Betroffenen zu verhindern.

Vorbeugung einer Spielsucht

Wie bereits mehrfach erwähnt, entwickelt nicht jeder, der online spielt – gleich ob Computerspiel oder Glücksspiel – zwangsläufig eine Spielsucht. Bestimmte Persönlichkeiten haben eine genetische Prädisposition, andere Menschen geraten durch eine persönliche Notlage in die Fänge der Spielsucht. Aber Spielsucht ist ein ernstes Problem, bei dem Betroffene im schlimmsten Fall Hilfe von Fachleuten suchen und annehmen müssen. Doch wenn Sie sich an einige Regeln halten, muss es nicht soweit kommen:

  • Räumen Sie Zeit für Hobbys ein, die nicht mit dem Computer verbunden sind
  • Pflegen Sie Freundschaften und Beziehungen zur Familie
  • Spielen Sie, um Spaß zu haben, nicht weil Sie unbedingt Geld gewinnen möchten
  • Legen Sie finanzielle und zeitliche Begrenzungen fest
  • Wenn Sie das Gefühl haben, vom Spiel beherrscht zu werden, schalten Sie den Computer aus
  • Sehen Sie das Spiel nicht als Mittel, um Ihr Selbstwertgefühl zu steigern

Welche Hilfe bieten Online-Casinos?

Sowohl landbasierte als auch Online-Casinos sind im deutschsprachigen Raum bzw. in Schleswig-Holstein verpflichtet, Maßnahmen gegen Spielsucht zu ergreifen. Nur wenn das eingehalten wird, behält ein Casino seine Lizenz.

Ein wichtiger Punkt dabei ist, dass Minderjährigen das Spielen generell untersagt wird. Im landbasierten Casino ist das relativ einfach, jeder potenzielle Spieler muss sich ausweisen, und wer noch nicht 18 Jahre alt ist, darf das Casino nicht betreten. Im Online-Casino ist das etwas schwieriger, schließlich könnten die Jugendlichen ja Ausweise bzw. Identifikationsdokumente von älteren Geschwistern bzw. Eltern vorlegen, um sich ein Online-Casinokonto zu „erschleichen“. Allerdings weisen alle Online-Casinos in ihren umfangreichen Geschäftsbedingungen, dass in diesen Fällen alle Gewinne nichtig sind und der Spieler sofort ausgeschlossen wird.

Weitere Maßnahmen im Online-Casino sind die verschiedenen Einschränkungen, die sich ein Spieler auferlegen kann. Jedes Casino verfügt z. B. über einen Link „Verantwortungsbewusstes Spielen“. Hier wird aufgeführt, wie der Spieler sich selbst schützen kann. Möglichkeiten sind:

  • Zeitliche Beschränkungen
  • Finanzielle Beschränkung
  • Verbot der Zusendung von Werbung

Bei der zeitlichen Beschränkung sprechen wir über Spielintervalle und zeitweilig Kontosperren. Spielintervall heißt, dass der Spieler gesperrt wird, wenn er z. B. 2 Stunden am Stück gespielt hat. Bei einer zeitweiligen Kontosperre kann der Spieler für eine Woche, einen Monat oder ein halbes Jahr nicht auf sein Konto zugreifen.

Finanzielle Beschränkung lässt sich in Einzahlungs- und Verlustlimits einteilen. Bei Einzahlungslimits kann der Spieler nur einen bestimmten Betrag einzahlen, den er verspielen kann. Verlustlimit heißt, wenn ein Spieler einen bestimmten Betrag verloren hat, wird sein Konto für einen festgelegten Zeitraum gesperrt.

Verbot der Zusendung von Werbung heißt, dass das Online-Casino den Spieler aus dem Verteiler für die Zusendung von Werbeangeboten entfernt, um die Verlockungen zu mindern.

Viele Online-Casinos bieten auch die Möglichkeit einer lebenslangen Sperre, was auch für landbasierte Casinos gilt. Problematisch ist allerdings, dass Online-Casinos wie Pilze aus dem Boden schießen. Wenn also der Spieler nicht von sich aus gewillt ist, der Spielsucht vorzubeugen, findet er immer wieder Möglichkeiten zum Zocken. Aber die Spielsucht ist eine Sucht wie jede andere. Ohne den eigenen Willen sind die Erfolgsaussichten gering.

Wie finde ich Hilfe?

Spielsucht beginnt, wie die meisten Suchterkrankungen, oft schleichend. Nicht jeder potenziell Betroffene wird von einem Tag auf den anderen spielsüchtig. Und wenn die Symptome anderen Menschen auffallen, ist es oft schon zu spät. Der Spielsüchtige hat nicht mehr allein die Kraft, um der Sucht zu entkommen. Dann hilft nur noch ein Fachmann in Form eines Psychologen oder professionellen Suchtberaters, und das Spielen muss komplett aus dem Leben gestrichen werden. Damit es nicht soweit kommt, muss sich jeder Spieler selbst überprüfen, um frühzeitig Warnsignale zu erkennen. Dann hilft oft schon der Besuch der nachfolgenden Seiten, um Informationen zu finden und erste Schritte einzuleiten:

  • Selbsttest zur Glücksspielsucht: https://www.spielsucht-therapie.de/spielsucht-selbsttest/
  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: spielen-mit-verantwortung.de
  • Spielsucht Therapie & Hilfe: spielsucht-therapie.de
  • Suchttherapie-Formen: https://www.meine-gesundheit.de/krankheit/behandlung/suchttherapie

Zusammenfassung

Abschließend lässt sich sagen, dass Spielen vor allem Spaß machen soll. Sobald der Spaß verdrängt wird von dem unbedingten Wunsch, Geld zu gewinnen, ist Vorsicht geboten. Wenn das Spiel wichtiger als Arbeit oder Ausbildung ist, wenn Treffen mit Freunden abgesagt und andere Hobbys vernachlässigt werden, muss jeder Spieler sich die Frage stellen, ob er auf dem Weg in eine Abhängigkeit ist. Wenn man die Warnzeichen rechtzeitig erkennt, kann geholfen werden.